Schmuckes und allzu Öliges
Ich habe meine Saat auf das Feld gebracht.
Aus politischer Trübsaal wurde Pessimismus.
Warum kämpfen einige Sonderlinge gegen die Fusion von Linkspartei und WASG? Muß denn wirklich jede Chance von den kleingeistigen Lüstlingen des Sinnlosen zur Zwangsentzahnung geprügelt werden? Wer nichts hat, als Schiss, der soll doch bitte so vernünftig sein und sich mit den ungewaschenen Fingern aus der Politik halten. Eine Forderung, so meine ich, welche einen gewissen Charme hat und auch dem eher denkträgen Mitbürger noch einleuchten sollte. Nicht?
Die neoliberale Einheitspartei welche sich nun eine weitere legislative Selbstverwirklichungsrunde geben darf, zupft nach der Wahl die eigenen Klamotten zurecht, räuspert sich und krepelt selbstgewiß in den stinkenden Neoprenanzug ihres katastrophalen Gestaltungsalltags. Nu geht es los!
Gibt es eine Partei, die in Frage käme, diese Suppe zu versalzen und mit ein wenig Esprit den Odeur des neoliberalen Kokelns gegen eine Brise frischen Sozialwesens zu ersetzen? Nicht doch. Nicht jedenfalls, solange die Linkspartei und die WASG, diese wenigstens relativ interessanten Mannschaften, weiterhin auf getrennten Booten rudern. So bleibt alles anders und die Obskurität der beiden Parteien deren wesentliche Eigenschaft. Kommt jedoch die Vereinigung, eröffnet sich damit eine interessante Perspektive, die Karten der parteipolitischen Landschaft würden an dieser Stelle neu gemischt. Sämtliche anderen Stellen sind sozialnekrotisch, ideologisch zementiert und alles andere als zukunftsweisend.
Aus politischer Trübsaal wurde Pessimismus.
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3 Comments:
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